Finanzlage Schramberg

Stand: Haushalt 2026 — beschlossen am 29. Januar 2026

Die Kernbotschaft

Schramberg durchlebt die schwerste Finanzkrise der jüngeren Geschichte. Kein konjunkturelles Tief, sondern ein strukturelles Problem: Die Einnahmen sinken, die Pflichtaufgaben steigen, die Rücklagen sind aufgebraucht.

16,6 Mio. €
Gewerbesteuer 2026
2023 waren es noch 31,4 Mio. €
0 €
Rücklagen
34 Mio. in 2 Jahren aufgebraucht
2.095 €
Pro-Kopf-Verschuldung
Landesdurchschnitt: 1.237 €
63,3 Mio. €
Gesamtverschuldung
Kernhaushalt + Eigenbetriebe, Ende 2026
-1,35 Mio.
Liquidität 2029
Negativ! Stadt kann Rechnungen nicht zahlen
14 Mio. €
Kassenkredite am Maximum
Gesetzliche Obergrenze ausgeschöpft
Alle Strukturdaten im Detail → Zeitreihen 2024–2029: Alle Trends im Überblick →
„Wir sind an einem Punkt, an dem die Finanzmittel aufgebraucht sind.“
Kämmerer Klemens Walter, Januar 2026 (NRWZ)
📋
75,3 Mio. €
Haushalt 2026
Erträge, Ausgaben, Defizit — alle Zahlen im Detail
Details →

Haushalt 2026 — Die harten Zahlen

Kennzahl202320252026Trend
Gewerbesteuer 31,4 Mio. € 17,3 Mio. € 16,6 Mio. € -42%
Einkommensteuer 13,7 Mio. € 14,4 Mio. € +5%
Personalkosten 23,6 Mio. € 24,3 Mio. € steigend
Erträge gesamt 75,3 Mio. €
Defizit -8,6 Mio. € -48.000 €* knapp ausgeglichen
Neukredite 9,3 Mio. € 9,0 Mio. € massiv
Schuldenstand Ende 2026 12,5 Mio. € stark steigend
Investitionen ~16 Mio. € davon 6,6 Mio. Förderung

* Das Defizit wurde durch eine globale Minderausgabe beim Personal von 1 Mio. € „ausgeglichen“ — ein Haushaltsrisiko, falls die Stellenbesetzung so bleibt (Quote: 97%).

Einnahmen 2026

PostenBetragTrend gg. 2025
Gewerbesteuer16,6 Mio. €-4%
Einkommensteuer14,4 Mio. €+5%
Umsatzsteuer4,0 Mio. €+21%
Steuern gesamt40,2 Mio. €stagnierend
Zuweisungen/Zuschüsse22,6 Mio. €+60%
OEW-Ausschüttung1,5 Mio. €
Erträge gesamt75,3 Mio. €

Zuweisungen stark gestiegen wegen höherer Schlüsselzuweisungen FAG (+7,1 Mio.) — Schramberg bekommt mehr, weil die Steuerkraft 2024 so niedrig war.

Ausgaben 2026

Größter Posten: Transferaufwendungen (35,9%) — Kreisumlage, FAG-Umlage, Zuschüsse. Komplette Aufschlüsselung mit Diagrammen →

PostenBetragAnmerkung
Personalkosten24,3 Mio. €+1% (Tarif); globale Minderausgabe -1 Mio.
Sachkosten14,0 Mio. €steigend
Kreisumlage~11 Mio. €+2,5 Prozentpunkte (29→32%)
FAG-Umlage7,8 Mio. €kleiner wg. sinkender Steuerkraft

Was sagt das Regierungspräsidium?

Das RP Freiburg hat den Haushalt 2025 genehmigt — aber mit klaren Warnungen.

„Die liquiden Mittel werden im Verlauf des Jahres nahezu vollständig aufgebraucht und es kann nur noch die gesetzlich vorgeschriebene Mindestliquidität vorgehalten werden.“
Regierungspräsidium Freiburg, Schreiben vom 17. März 2025 (Schwabo, 03.09.2025)
Weitere RP-Zitate und Einordnung
„Die Planung der öffentlichen Haushalte ist auch im Jahr 2025 aufgrund der anhaltenden Auswirkungen vielfältiger globaler Entwicklungen weiterhin mit großen Ungewissheiten.“
RP Freiburg, 17.03.2025

Zu Kreditaufnahmen: Für die Finanzierung der veranschlagten Investitionen seien in den kommenden Jahren „erhebliche Kreditaufnahmen“ vorgesehen.

Einordnung: Bis der RP-Erlass einging, musste die Stadt „mit angezogener Haushaltswirtschaft“ arbeiten. Kämmerer Walter sagte bei der Einbringung des HH 2026: „Keine Gefahr“, dass der Haushalt nicht genehmigt werde. Aber: Genehmigung ist nicht gleich Entwarnung — das RP erwartet konsequente Konsolidierung.

Quellen & Originaldokumente
📉
-42% seit 2023
Gewerbesteuer
Zeitreihe 2022–2029, Einbruch und Prognose
Details →

Gewerbesteuer — die ganze Zeitreihe

Die Gewerbesteuer ist Schrambergs wichtigste Einnahmequelle — und gleichzeitig die volatilste. Ein einziger Großbetrieb forderte 2024 5,5 Mio. € zurück.

JahrGewerbesteuerBemerkung
202229,7 Mio. €Gutes Jahr
202331,4 Mio. €Spitzenwert
202418,3 Mio. €Einbruch (5,5 Mio. Rückzahlung)
2025 (Plan)17,3 Mio. €
2026 (Plan)16,6 Mio. €Voranmeldungen nur 15,1 Mio.
2027 (Prognose)20 Mio. €Kämmerer Walter
2028 (Prognose)22 Mio. €Kämmerer Walter
2029 (Prognose)24 Mio. €Kämmerer Walter
Rechberg-Einordnung: Die Prognose des Kämmerers rechnet mit +50% Gewerbesteuer in den Folgejahren. CDU-Fraktionschef Brantner „wundert sich“ über diesen Optimismus. Bei der aktuellen Konjunktur ein sehr sportlicher Ansatz.

34 Millionen Rücklagen — in 2 Jahren weg

Schramberg hatte 34 Millionen Euro Rücklagen. Die sind innerhalb von zwei Jahren aufgebraucht. Der Gewerbesteuer-Einbruch von 31,4 Mio. (2023) auf 18,3 Mio. (2024) riss ein Loch, das bis heute nicht geschlossen ist.

„So schlimm war es in den 25 Jahren, die ich dabei bin, noch nie.“
Jürgen Winter, CDU-Gemeinderat, Januar 2026
Rechberg-Bewertung: Das Konsolidierungspaket bringt ~800.000 €/Jahr. Das strukturelle Defizit lag 2025 bei 8,6 Mio. €. Das Sparpaket deckt weniger als 10% der Lücke. Kämmerer Walter hat bereits ein zweites Sparpaket fürs Frühjahr 2026 angekündigt.
Quellen & Originaldokumente
✂️
~800.000 €/Jahr
Konsolidierung
Chronologie, Sparpakete, Steuererhöhungen
Details →

Konsolidierung — Was hat Schramberg getan?

Seit Mitte 2025 versucht die Stadt zu sparen. Die Chronologie zeigt: Es wird viel diskutiert, aber die Einsparungen reichen bei weitem nicht.

Mai 2025
Nichtöffentliche Klausur + Haushaltsstrukturkommission
5. Juni 2025
Haushaltssperre beschlossen — 25% Budgetkürzung. Investitionen von 30+ auf unter 20 Mio. gekürzt. (4 Enthaltungen, 4 Gegenstimmen)
10. Juli 2025
80+ Sparvorschläge vorgestellt — Rat „signalisiert Zustimmung“, will aber konkrete Zahlen
August 2025
1. Finanzzwischenbericht: Defizit bei 8,6 Mio. €, nur 70.000 € Verbesserung
September 2025
Kämmerer berichtet über RP-Bewertung: Haushalt 2025 genehmigt, aber mahnende Worte
23. Oktober 2025
Konsolidierungspaket beschlossen — ~800.000 €/Jahr (3 Gegenstimmen). Sperre ausgeweitet +10%.
20. November 2025
Haushalt 2026 eingebracht — Defizit -1,7 Mio. €
22. Dezember 2025
Steuererhöhungen beschlossen (Hunde/Vergnügungs/Zweitwohnungssteuer). IT-Sperre aufgehoben (717.000 €).
29. Januar 2026
Haushalt 2026 verabschiedet — Defizit -48.000 € (3 Gegenstimmen)

Sparpaket im Detail

Steuererhöhungen ab 2026

SteuerartMehreinnahmen/JahrAbstimmung
Vergnügungssteuer75.000 €Einstimmig
Hundesteuer (+10%)20.000 €23 Ja, 4 Nein, 1 Enthaltung
Zweitwohnungssteuer (6→7%)10.000 €Mehrheit (3 Nein, 2 Enthaltungen)
Gesamt Steuern105.000 €

Kürzungen bei Ausgaben

  • Vereinszuschüsse: -25%
  • 1-Euro-Ticket: eingestellt zum 31.12.2025
  • Museen + Badschnass: Eintrittspreise erhöht
  • Hallenbad: 6 € Vollzahler, 330 € Jahreskarte; Rentnerermäßigung gestrichen
  • Gutachten-Honorare: 800.000 → 720.000 € (-80.000 €)
  • IT-Kosten: -100.000 €
  • Sitzungsgelder Gemeinderäte: -25% (Selbstverpflichtung)

Gebührenanhebungen

  • Kurtaxe (+10.000 €/Jahr), Fremdenverkehrsabgabe (+22.000 €), Friedhofsgebühren (+25.000 €)
  • Weitere: Parkgebühren, Mieten, Mediathek, VHS, Theaterring, Museum ErfinderZeiten

Was noch kommen soll

  • Zweites Sparpaket im Frühjahr 2026 angekündigt (Kämmerer Walter)
  • Haushaltsstrukturkommission prüft: Eigenbetriebe, Grundsteuer C, KI-Einsatz, weitere freiwillige Leistungen
Quellen
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3 Gegenstimmen
Fraktionen
CDU, SPD, Freie Liste — scharfe Kritik an Verwaltung
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Fraktionen — Haushaltsreden Januar 2026

Der Haushalt wurde bei 3 Gegenstimmen angenommen (Aktive Bürger + AfD). Alle drei großen Fraktionen tragen ihn mit — üben aber ungewöhnlich scharfe Kritik an der Verwaltungsspitze.

CDU — Thomas Brantner: „Lethargie und Mutlosigkeit“

  • 34 Mio. € Rücklagen in 2 Jahren aufgebraucht
  • Zitiert Manfred Rommel: „Man verlangt von uns, zwei Mark auszugeben, obwohl wir nur eine haben.“
  • Kritisiert verschleppte Projekte: Schulcampus, Gymnasium, Halle Tennenbronn, Villa Junghans, Gewerbegebiet
  • Feurenmoos: „Nichts weniger als ein Organisationsversagen von erschreckendem Ausmaß“
  • Verantwortung nicht auf pensionierten Mitarbeiter abschieben
„Gravierende Verzögerungen, mangelnde Priorisierung und unzureichende Steuerung“
Thomas Brantner, CDU-Fraktionsvorsitzender

Jürgen Winter (CDU): „So schlimm war es in den vergangenen 25 Jahren noch nie.“ Beobachtet „Lethargie und Mutlosigkeit“ in der Verwaltung.

Clemens Maurer (CDU): Bei Betreuungskosten: „Wir müssen den Mut haben, Nein zu sagen“ (wenn Land nicht zahlt).

SPD-Buntspecht — Tanja Witkowski: Kommunikation und 1-Euro-Ticket

  • Steigende Kosten + neue Aufgaben von Bund/Land belasten den Haushalt
  • Kreisumlage +2,5 Prozentpunkte: Einsparungen „wie gewonnen, so zerronnen“
  • 1-Euro-Ticket: Erfolgsmodell, Abschaffung kritisiert — 750.000 € Verbesserung würde reichen für 5 Jahre
  • Brandschutz: 400.000 € für Schulen „zwingend notwendig“
  • Fördermittel zur „Chefsache“ machen
  • Bürger beklagen schlechte Erreichbarkeit und mangelnde Transparenz

Freie/Neue Liste — Udo Neudeck: „Gutachteritis“

  • „Sparen ist wie Diät halten: Einfach zu verstehen, schwer umzusetzen.“
  • Deutliche Kritik an ausufernden Gutachter- und Anwaltskosten
  • Mehr Tempo beim Verkauf ungenutzter Immobilien
  • Villa Junghans / Mieterkündigung: „Entweder sie sagte nicht die Wahrheit oder sie liest ihre Mails nicht.“
  • Fordert mehr Engagement und Präsenz der Rathausspitze
Rechberg-Bewertung: Drei von vier Fraktionen haben in ihren Haushaltsreden das Vertrauen in die Verwaltungsführung infrage gestellt. Das ist kein Einzelton — das ist ein breiter Vertrauensverlust, der die Entscheidungsfindung lähmt. Alle drei kritisieren das Feurenmoos-Versagen, loben aber die Mitarbeitenden.
Quellen zu den Fraktionsreden
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10 Mio. € H.A.U.
Eigenbetriebe
H.A.U., Wirtschaftsförderung, Stadtwerke Abwasser
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Eigenbetriebe — die versteckten Baustellen

Neben dem Kernhaushalt betreibt Schramberg mehrere Eigenbetriebe. Gesamtverschuldung mit Eigenbetrieben: 63,3 Mio. € (davon 50,5 Mio. Stadtwerke). Alle Bilanzen im Detail →

H.A.U.-Gewerbepark — 10 Mio. € Zeitbombe

Im Februar 2026 wurde bekannt: Der H.A.U.-Gewerbepark (ehemalige Junghans-Uhrenfabrik) braucht ~10 Mio. € Sanierung. Heizungen und Brandschutz sind marode, die Gebäude rund 100 Jahre alt.

„Zehn Millionen Euro sind ein Wort.“
OB Eisenlohr, VWA 05.02.2026
  • Vermietungsquote: ~85%
  • Mieteinnahmen: ~430.000 €/Jahr
  • Fehlbetrag H.A.U. 2026: ~60.000 €
  • Wirtschaftsförderer Heinzelmann hatte „seit Jahren auf den Sanierungsstau hingewiesen“
  • In keinem Sitzungsprotokoll 2025 als eigenständiges Thema aufgetaucht

Eigenbetrieb Wirtschaftsförderung — wachsendes Defizit

Seit 2024 auch mit Tourismus und Marketing betraut. Fehlbetrag wächst mit Aktivitäten:

  • 2022: ~140.000 € Fehlbetrag
  • 2025 (Plan): 822.000 €
  • 2026 (Plan): ~943.000 €

Heinzelmann: „Je mehr wir machen, desto höher ist der Fehlbetrag.“

Stadtwerke Abwasser — Gebühren steigen

Abwassergebühren steigen ab 01.01.2026 (einstimmig beschlossen). Beispiel Einfamilienhaus: 612 → 656 €/Jahr (+7,2%).

  • Betriebsaufwendungen: 5,4 Mio. (2022) → 6,3 Mio. (2026), +4,2% p.a.
  • Investitionen Abwasser 2026: ~11,3 Mio. € brutto
  • Kläranlage Schramberg: Genehmigung läuft 2030 aus → Erweiterung zwingend

Prognose: Gebühren könnten durch Kläranlage-Ertüchtigung um 1–1,50 €/m³ über aktuelles Niveau steigen.

Quellen
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90+ Mio. € Stau
Investitionen & Ausblick
Projekte, Hoffnungsschimmer, Risiken
Details →

Investitionen & Ausblick

Investitionsstau — 90+ Mio. €

Schramberg hat in den guten Jahren die Investitionen verschlafen. Jetzt ist das Geld weg, aber die Projekte nicht realisiert.

ProjektGeschätzte KostenStatus
Schulcampus50–60 Mio. €Planung gestoppt
Gymnasium Sanierung~37 Mio. € (12 Mio. städtisch)In Planung
H.A.U.-Gewerbepark~10 Mio. €Neu aufgetaucht
Kläranlage gesamt~5 Mio. €Teilweise vergeben
Feuerwehrgerätehäusermehrere Mio. €Priorisierung läuft
Sport-/Festhalle TB~12 Mio. €Bebauungsplan durch

→ Alle Projekte im Detail mit Quellen und Bewertung

Alle Einzelinvestitionen 2026 — 35+ Posten

Bildung & Betreuung

ProjektBetragAnmerkung
Gymnasium LP31,1 Mio. €+19,8 Mio. Verfügungserm.
Schulcampus LP31,1 Mio. €Sperrvermerk
Schulgebäude-Sicherheit400.000 €Brandschutz PMS/EJS
GWRS Sulgen Brandschutz175.000 €
Kita Kirchplatz550.000 €496.500 € Zuschuss
Kita Eckenhof Dach+PV360.000 €PV-Pflicht

Sportstätten

ProjektBetragAnmerkung
Festhalle TB Neubau2,9 Mio. €+9,1 Mio. VE; 1,5 Mio. Zuschuss
Halle Sulgen Lüftung250.000 €

Straßen, Brücken, Verkehr (~3,5 Mio. €)

ProjektBetrag
Baugebiet Haldenhof760.000 €
Kirchstraße TB 2. BA350.000 €
PV Wittum-Parkplatz350.000 €
Brücke Gymnasium315.000 €
Radweg Aichhalden-WM230.000 €
weitere (6 Posten)~545.000 €

Sicherheit

ProjektBetrag
Enforcement Trailer250.000 €
Feuerwehr LF 20250.000 €
17 Sirenen205.000 €
Löschwasserbehälter150.000 €
Verkehrssicherungshieb140.000 €
Schutzhelme120.000 €

Hoffnungsschimmer

  • Bundesförderung: ~13 Mio. € über 10–12 Jahre aus Sondervermögen (nur Investitionen)
  • Schulbauförderung: Bis zu 18,4 Mio. € für Schulcampus möglich (Regelförderung + Auswärtigenzuschlag)
  • Baupreise sinken: Kläranlage 28% unter Kalkulation — 9 Bieter!
  • FAG-Zuweisungen: Durch schwaches 2024 bekommt Schramberg 2026 deutlich mehr

Risiken

  • Gewerbesteuer-Prognose: +50% in 3 Jahren — bei unsicherer Konjunktur sehr optimistisch
  • H.A.U.: 10 Mio. € Sanierung, die in keinem Finanzplan steht
  • Schulinvestitionen: 24 Mio. € bis 2029 im Plan — bei 50+ Mio. Gesamtkosten
  • Personalminder-Risiko: 1 Mio. € Minderausgabe bei 97% Besetzungsquote
Rechberg-Fazit: Ohne klare Priorisierung, massive externe Förderung und mutige Strukturentscheidungen wird Schramberg in 2–3 Jahren eine Stadt sein, die sich ihre eigene Zukunft nicht mehr leisten kann. Der Haushalt 2026 ist „ausgeglichen“ — aber nur auf dem Papier. Die echten Herausforderungen (90+ Mio. Investitionsstau, H.A.U.-Sanierung, steigende Pflichtaufgaben) stehen noch bevor.
Hinweis: Diese Analyse basiert auf dem Haushaltsplan 2026 (584 Seiten, Vollfassung), Haushaltsreden (PDF-Volltexte), 11 NRWZ-Artikeln, 5 Schwarzwälder-Bote-Artikeln und dem RP-Schreiben vom 17.03.2025. Alle Strukturdaten mit Diagrammen → | Zeitreihen 2024–2029 →. Bei wichtigen Entscheidungen immer offizielle Quellen der Stadt Schramberg konsultieren.